Bürogebäude
Projekt 15321
Der geplante Neubau des Bürogebäudes ersetzt das bestehende, sanierungsbedürftige Bestandsgebäude und setzt dabei ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit und Menschlichkeit. Anstelle eines reinen Prestigeobjekts rückt der Entwurf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden sowie ökologische und ressourcenschonende Bauweisen in den Fokus.
Architektonisches Konzept
Das Gebäude präsentiert sich als dreigeschossiger, ellipsenförmiger Baukörper mit einer zentralen Glaskuppel, die das zentrale Atrium überdacht. Dieser lichtdurchflutete Innenraum dient als kommunikatives Herzstück des Gebäudes. Das Erdgeschoss springt umlaufend leicht zurück und besticht durch seine rundum verglaste Fassade, die Transparenz und Offenheit vermittelt. Die Obergeschosse setzen sich mit einer rhythmisch gegliederten Holzfassade aus vertikaler Lattung und bodentiefen Fenstern ab, die eine natürliche und warme Atmosphäre schaffen.
Nutzungs- und Raumkonzept
Das Erdgeschoss bietet Raum für Begegnung und Austausch. Hier befinden sich neben großzügigen Begegnungsflächen im Atrium auch Sanitäranlagen, eine Cafeteria, Technikräume, Besprechungsräume sowie Büros.
In den Obergeschossen wird das offene Atrium von einer weiteren Begegnungsfläche umrahmt, welche durch Nutzräume wie Sanitärbereiche, Kopierräume und Technikflächen ergänzt wird. Entlang der äußeren Gebäudehülle sind die Büros angeordnet, die mit Blick auf Tageslicht und effiziente Arbeitsprozesse gestaltet sind.
Während das erste Obergeschoss klassische Büroräume für 2-3 Mitarbeitende sowie zusätzliche kleine Arbeitsräume bietet, liegt der Fokus im zweiten Obergeschoss auf einer Material- und Modellbauwerkstatt sowie Laboren. Diese Aufteilung trägt den Anforderungen an die unterschiedlichen Arbeitsbereiche – 60 % Bürotätigkeit, 40 % werkstattähnliche Tätigkeiten – optimal Rechnung.
Nachhaltigkeit und Cradle-to-Cradle-Prinzip
Um dem Anspruch der Nachhaltigkeit gerecht zu werden, orientiert sich der Entwurf an den Grundsätzen der Cradle-to-Cradle-Philosophie. Der ressourcenschonende Einsatz von Baumaterialien, das Einbinden bestehender Strukturen sowie die Schaffung geschlossener Materialkreisläufe sind wesentliche Planungsparameter.
Mitarbeitendenfreundliche Gestaltung
Die Mitarbeitenden stehen im Mittelpunkt des Konzepts: Eine Küche zur Selbstversorgung und angrenzende Sozialräume schaffen Raum für Pausen und Austausch. Für Radfahrende werden komfortable Dusch- und Umkleidemöglichkeiten integriert. Der Neubau wird barrierefrei geplant und berücksichtigt alle Anforderungen an moderne Arbeitswelten – von flexiblen Arbeitsräumen bis hin zu einem großzügigen Besprechungsraum für Kundentermine.
Darüber hinaus wird ausreichend Platz für notwendige Nebenräume und Gebäudetechnik vorgesehen, um die langfristige Nutzbarkeit und Flexibilität des Gebäudes sicherzustellen.